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Empor stellt sich vor

Empor e.V. wurde im Juli 2005 gegründet. Der gemeinnützige Verein hat das Ziel humanitäre Aufbauhilfe in Afghanistan zu leisten. Seit 2006 ist Empor als eigenständige Nichtregierungsorganisation in Afghanistan (NGO) registriert.

Empor e.V. wurde auf Initiative von Wali Nawabi gegründet. Herr Nawabi verliess Mitte der achtziger Jahre, aufgrund des Krieges, seine Heimat Afghanistan. In Deutschland absolvierte er eine Ausbildung zum Orthopädietechniker und übte diesen Beruf mehrere Jahre aus. Nach dem Fall des Talibanregimes entschloss er sich in sein Heimatland zurück zukehren, um sich am Wiederaufbau zu beteiligen. Im Frühjahr 2003 eröffnete er eine orthopädische Werkstatt in Kabul, in der er sein in Deutschland erworbenes Fachwissen einsetzt, um den von Kriegsverletzungen oder Behinderungen betroffenen Menschen zu helfen und ihnen eine neue Lebensperspektive zu geben.

Da viele behinderte Menschen diese Hilfe nicht bezahlen können, ist er auf finanzielle und materielle Unterstützung angewiesen. Damit den Bedürftigen langfristig geholfen werden kann, initiierte Wali Nawabi den Verein „Empor e.V. – Aufbauhilfe für Afghanistan“.

Die Arbeit von Empor e.V. wird unter anderem vom Büro für Rückkehrhilfen im Sozialreferat der Landeshauptstadt München, von Handicap International und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) unterstützt.

Der über 20 Jahre dauernde Krieg hat in Afghanistan tausende Menschen hinterlassen, die durch Minen oder Granatsplitter verletzt wurden oder Arme und Beine verloren haben. Nach Schätzungen der UN gibt es gegenwärtig noch mehr als 10 Millionen Minen oder Blindgänger, die eine ständige Bedrohung für die Bevölkerung darstellen und täglich zu neuen Opfern führen. Es besteht deshalb ein großer Bedarf an ausgebildeten Orthopädietechniker/innen, die Minenopfer adäquat versorgen können. Vor allem fehlen weibliche Fachkräfte, weil sich nach islamischer Tradition Frauen nicht von männlichen Orthopädietechnikern behandeln lassen dürfen. Die humanitäre und wirtschaftliche Lage ist in Afghanistan weiterhin instabil. Junge Frauen und Männer haben nur geringe Chancen eine qualifizierte Ausbildung zu absolvieren und eine langfristige berufliche Perspektive zu entwickeln.

Empor möchte dazu beitragen, die Versorgungssituation von Kranken und Behinderten zu verbessern und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Für die Auszubildenden und ihre Familien trägt das Erlernen einer qualifizierten Tätigkeit zu einer Verbesserung ihrer ökonomischen und sozialen Situation bei.

Darüberhinaus verfolgt Empor das Ziel ein flächendeckendes Netz von orthopädischen Werkstätten zu schaffen und langfristig die Versorgung von Kriegsverletzten sicherzustellen, auch wenn eines Tages die internationalen Hilfsorganisationen das Land verlassen.

Unser Flyer:


in Zusammenarbeit mit Landeshauptstadt München Sozialreferat

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Spendenkonto

Empor e.V.
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
Kto. 707 216
(BLZ 702 501 50)
IBAN: DE68702501500000707216
SWIFT-BIC: BYLADEM1KMS

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